Verein Bremische Straffälligenbetreuung seit 1837
Beratung und Unterstützung für straffällig gewordene, inhaftierte und haftentlassende Erwachsene, deren Angehörige und FreundInnen.
 
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Bremen-Nord

 

 

Psycho-soziale Gruppenarbeit mit substituierten Inhaftierten und Haftentlassenen

Im Rahmen der sozialen und persönlichen Beratung und Hilfen für Straffällige, Inhaftierte und Haftentlassene bietet der Verein seit 1993 eine psycho-soziale Gruppenarbeit für Substituierte an. Das Angebot richtet sich hauptsächlich an Männer aus der JVA Bremen sowie Haftentlassene. Über die Gruppenarbeit ist anschließende Einzelfallhilfe möglich.

Das Angebot soll Inhaftierten die Möglichkeit eröffnen, Kontakt nach außen zu knüpfen und sich auf die Haftentlassung vorzubereiten.

Die Gruppenarbeit mit den inhaftierten und haftentlassenen Substituierten findet außerhalb der Anstalt statt. Die Teilnahme an der Gruppe ist freiwillig.

   

Haupt-Kontaktadresse

Geschäftsstelle:

Verein Bremische Straffälligenbetreuung

Faulenstraße 48-52
28195 Bremen
Tel: 0421/79 29 3-0
Fax: 0421/75 8 21
VBS@
Straffaelligenhilfe-
Bremen.de

Anfragen und Anmeldung

Jan Philipp Kothe
Tel: 0421/361-6190
Tobias Beleke
Tel: 0421/361-10845, 0421/69 64 45 21
 
       
 

Aufgaben und Ziele der Gruppenarbeit

Die fachlich begleitete psycho-soziale Gruppenarbeit soll den Teilnehmern die Auseinandersetzung mit den Ursachen und Folgen ihres Suchtverhaltens ermöglichen. Dazu gehören die sozialen und gesundheitlichen Probleme der aktuellen Lebenssituation und die Möglichkeiten der Veränderung ihrer Lebenslage. Neue Lebensziele sollen entwickelt werden, die möglichst eine Verbesserung auch der Gesundheit und ein Leben ohne Straftaten bedeuten.

Die Gruppengespräche sollen das Reflexionsvermögen und die Frustrationstoleranz stärken. Durch Gruppenaktivitäten sollen Planungsfähigkeit, Verantwortungsgefühl und Alternativen zur bisherigen Freizeitgestaltung entwickelt werden. Die Interessen und Probleme der Teilnehmer stehen dabei im Mittelpunkt.

Die Gruppenarbeit mit Substituierten ist mittlerweile zu einem festen und erfolgreichen Bestandteil der Sozialen Beratung geworden.

Gruppenaktivitäten

Einmal wöchentlich finden nachmittags Gruppentreffen außerhalb der Haftanstalt statt. Aktivitäten sind:

  • Gruppengespräche zu Substitution, Haft, Haftentlassung, Freizeitinteressen, Gesundheit, etc.
  • Besuche bei Arbeits- und Ausbildungsprojekten
  • Sport- und Kulturveranstaltungen, z.B. Videoarbeit
  • Mitarbeit/Kooperation mit Kulturprojekten, bspw. mit Fußball-Fanclub, der Blauen Karawanserei, der
    Bilderhauerwerkstatt der Justizvollzugsanstalt, Kulturzentren, etc.
  • mehrtägige Campingreisen
  • u. a.

Den Gruppenteilnehmern steht der Übergang zur Einzelfallhilfe offen.

Mit dem Sozialamt wurde eine Vereinbarung getroffen, dass den Gruppenmitgliedern nach ihrer Haftentlassung die notwendigen wirtschaftlichen Hilfen über die Straffälligenhilfe gewährleistet werden. Dies entspricht dem Normalisierungsinteresse vieler Substituierter, die nicht mehr in die Zuständigkeit des Drogensozialamtes fallen möchten.

Auch die anderen Angebote des Vereins stehen den Teilnehmern offen:
Schuldnerberatung, Rechtsberatung und das betreute Übergangswohnprojekt Rembertistrasse 5, Intensiv Betreutes Wohnen (IBEWO)

       
 

       
           
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